Fotograf: Stephan Lehmphul

Für die Damen des TV SUSPA Altdorf steht ein Doppelheimspiel-Wochenende an. Den Auftakt macht am Samstag um 16 Uhr die Partie gegen den SV Karlsruhe-Beiertheim. Karlsruhe belegt aktuell mit sechs Siegen Platz zehn der Tabelle. Das Hinspiel ging mit 3:0 an Altdorf. Ganz so deutlich, wie es klingt, war es allerdings nicht: vor allem im zweiten Satz lagen die Altdorferinnen deutlich zurück, drehten den Satz aber noch rechtzeitig und gewannen mit einem 27:25. Zuletzt gelangen dem SV Karlsruhe Siege gegen Freisen und München, entsprechend stabil präsentiert sich das Team derzeit.

Für die Löwinnen geht es darum nach den vergangenen Niederlagen wieder konstanter aufzutreten und die eigenen Stärken durchzusetzen – idealerweise ohne sich in lange Satzverläufe zu verstricken. Der Spielplan meint es nämlich sportlich: Bereits am nächsten Tag steht mit dem MTV Stuttgart die nächste Aufgabe an. Kräfte sparen wäre also kein Nachteil.

Nach der Partie gegen Karlsruhe geht es am Sonntag für den TV SUSPA Altdorf direkt weiter – zu Gast ist Sparda BSP Stuttgart. Stuttgart rangiert aktuell mit drei Siegen auf dem letzten Tabellenplatz. Wer jedoch nur auf die Tabelle schaut, greift zu kurz. Am vergangenen Wochenende sorgten die jungen Nachwuchsspielerinnen für eine Überraschung: Nach einem 0:2-Rückstand gegen Tabellenführer Lohhof kämpfte sich das Team zurück, erzwang den Tiebreak und fügte dem bis dahin ungeschlagenen Spitzenreiter die erste Niederlage der Saison zu. Ein Ausrufezeichen – und ein klarer Hinweis, dass mit Stuttgart zu rechnen ist.

Auch das Hinspiel in Stuttgart hatte seine besondere Geschichte: Im Anschluss an ein Spiel der 1. VBL-Mannschaft des Allianz MTV Stuttgart wurde die Partie in der großen Scharrena ausgetragen. Aber trotz der Unterstützung der 707 anwesenden Zuschauerinnen und Zuschauern behielt Altdorf mit 3:0 die Oberhand – eine souveräne Vorstellung vor ungewohnter Kulisse. Für Altdorf wird entscheidend sein, wie viel Energie nach dem Spiel gegen Karlsruhe noch im Tank ist. Ein Doppelspieltag verlangt nicht nur körperlich, sondern auch mental einiges ab. Frische Beine wären hilfreich, zumal Stuttgart zuletzt gezeigt hat, dass es lange Spiele nicht scheut.