Lohhofer 0:3-Niederlage leicht zu verschmerzen – Saison 2022/23 in Planung

 

ALTDORF – In einer ansprechenden Begegnung beim SV Lohhof haben die Altdorfer Zweitligavolleyballerinnen mit einer leicht zu verschmerzenden 0:3(15:25, 25:27, 20:25)-Niederlage eine hervorragenden Saison abgeschlossen. Es war das letzte Spiel unter der Regie von Trainer Haitham Aleter. Die Spielerinnendecke war nicht üppig, sogar Teammanagerin Annemarie Böhm fungierte als zwischenzeitlich eingesetzte Auswechselspielerin, dennoch bewiesen die Löwinnen, dass sie nicht ohne Grund den 3. Platz in der 2. Bundesliga Süd erreichten.

Nachdem durchgesickert war, dass der Mitkonkurrent auf Platz drei, Vorwärts  Sachsen Volleys Grimma, patzte, konnten die Altdorferinnen nach einem eher schwachen ersten Satz unbefreit aufspielen und hätten im zweiten Durchgang mit ihrem Rumpfteam ohne Libera fast noch die Begegnung für sich entscheiden können. Der SV Lohhof, der all seine Qualität auf und neben dem Spielfeld aufgeboten hatte, konnte aber nach einem hochklassigen Satzverlauf am Ende nicht niedergerungen werden, weil Altdorf wieder einmal zu viele Eigenfehler produzierte.

Diesem niveauvollen Satz ließ man vor einer großen Zuschauerkulisse einen dritten Satz folgen gegen ein Team mit zwölf engagierten Akteurinnen, die kämpften, als ginge es um die Meisterschaft. Es muss fast nicht erwähnt werden, dass Julia Kind wieder zur wertvollsten Spielerin beim TV Altdorf gekürt wurde. Sie ist mit achtmal Gold und fünfmal Silber die am meisten ausgezeichnete Spielerin der Liga. Was zusätzlich hervorgehoben werden muss, ist, dass Maja Auer es in dieser Saison von der Zuspielerin in der Kreisliga über die Bayernliga bis in zweite Liga geschafft hat. Kapitänin Katharina Schön war danach auch voll des Lobes für das im Abiturstress stehende junge Talent in ihren Reihen.

TV Altdorf kann vor den noch ausstehenden Spielen mit seiner fest stehenden Platzierung hinter TV Dingolfing und dem VC Wiesbaden II und mit dem Verlauf der turbulenten Saison hoch zufrieden sein. Der scheidende Trainer hatte das Team bereits zu Beginn unter den besten vier Mannschaften der Liga gesehen, die Spielerinnen haben seine Vorhersage eindrucksvoll bestätigt. Zweifellos hat Trainerfuchs Aleter damit für sein Image als erfolgreicher Volleyballlehrer viel getan und er hat das vorhandene Potenzial bestens in Szene gesetzt. Von der Mannschaft wird ein Großteil als stabile Basis für die kommende Saison bleiben, erste Spielerinnen haben sich für ein Probetraining angemeldet. Jetzt wartet man beim TV Altdorf nur auf die Meldung vom Vollzug des Wechsels auf dem Trainerposten.

WH